[TEST] HiTube 4K Combo

Mit dem Hitube 4K Combo und der Maxytec Multibox 4K UHD stellen sich zwei 4K-Linux-Boxen unserem Praxistest, die mit Preisen ab 79,90 Euro die momentan günstigsten Ultra HD-Receiver mit dem beliebten und offenen Enigma2-Betriebssystem sind. Sie verfügen über fest verbaute Tuner für den Satellitenempfang sowie den Empfang von Kabel-TV bzw. DVB-T2 HD und bieten die bekannten Vorteile von Enigma2 wie die Möglichkeit, den Funktionsumfang über Plugins zu erweitern oder verschiedene Images per Multiboot zu nutzen. Darüber hinaus haben sie auch eine Aufnahmefunktion via USB und eine Bild-in-Bild-Funktion, die auch mit zwei Ultra HD-Sendern funktioniert, an Bord. Ob der Käufer mit den beiden Linux-Preiskrachern ein echtes Schnäppchen macht, verraten wir in unserem ausführlichen Testbericht.

Hitube 4K Combo

Der Hitube 4K Combo ist Multiboot-fähig, so dass zusätzlich zu dem ab Werk aufgespielten Enigma2-Image weitere installiert werden können; beim Bootvorgang kann dann einfach ausgewählt werden, welches Image gestartet werden soll. Künftig soll auch eine Android-Oberfläche für die Multiboot-Funktion bereit stehen. Da der Arbeitsspeicher dafür mit einem Gigabyte etwas knapp bemessen ist, wird es sich dabei allerdings um eine reduzierte Version handeln, die nicht alle Apps enthält, so dass die Performance des Receivers nicht durch zu wenig Speicherplatz beeinträchtigt wird. Als weitere Spezifikationen weist der Hitube 512 Megabyte Flash-Speicher und einen ARM Cortex Quadcore 15.000 DMIPS Prozessor auf. Das 4-stellige numerische LC-Display an der Front zeigt während des Betriebs und im Standby die Uhrzeit an. Über das Menü lässt sich die Helligkeit anpassen oder die Uhrzeitanzeige im Standby auch vollständig deaktivieren. Bei Netzwerkeinbindung können zahlreiche Plugins installiert werden. Besonders beliebt sind hierbei IPTV-Plugins, die Zugriff auf zahlreiche ausländische Programme bieten.

Maxytec Multibox 4K UHD

Die Maxytec Multibox 4K UHD ist ebenfalls mit einem ARM Cortex Quadcore 15.000 DMIPS Prozessor, einem Gigabyte Arbeitsspeicher und acht Gigabyte Flash-Speicher ausgestattet. Auch hier ist der Arbeitsspeicher somit für einen Multiboot-Betrieb mit Enigma2 und Android knapp bemessen. Dennoch ist auch der Maxytec-Receiver Multiboot-fähig und künftig soll für ihn eine entsprechend abgespeckte Android-Oberfläche mit weniger Apps bereitstehen. Das schwarze Gehäuse der Multibox 4K UHD weist eine gute Verarbeitung aus mattem Kunststoff auf. Als Display fungiert lediglich eine Status-LED, die während des Betriebs grün und im Standby rot leuchtet. Da am Gerät auch keinerlei Nahbedienungstasten zu finden sind, wirkt die Front recht spartanisch. Auch bei der Multibox lassen sich zahlreiche Funktionen wie IPTV per Plugin nachrüsten.

Was für eine Bildqualität die Testkandidaten liefern, wie einfach sie zu bedienen sind, welche Boot- und Umschaltzeiten bzw. was für einen Stromverbrauch und eine Wärmeentwicklung wir gemessen haben sowie weitere Details erfahren Sie in unserem ausführlichen Testbericht.