ZDF relauncht Mediathek

Neues Design und bessere Auffindbarkeit auf allen Geräten

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Das ZDF führt das Programmportal ZDF.de und die Mediathek weiter zusammen und hat in der Nacht zum heutigen Freitag die Mediathek relauncht. Die neue Version soll durch neues Design, zusätzliche Funktionen und persönliche Empfehlungen überzeugen und auf allen Endgeräten wiedererkennbar sein.

Die Zusammenführung der beiden Bereiche Web und Mediathek soll die ZDFmediathek nach Senderangaben unter einer Adresse beziehungsweise in einer App leichter erreichbar machen und dies soll unabhängig vom gewählten Endgerät möglich sein. Der Vorteil liege dabei in einer schnelleren Auffindbarkeit des ZDF-Angebots.

Das Angebot der Mediathek wird sowohl Sendungen des Hauptsenders ZDF als auch Programme der Spartenkanäle der Sendergruppe wie ZDFneo und ZDFinfo sowie des kürzlich offiziell gestarteten öffentlich-rechtlichen Jugendangebots Funk beinhalten.

Im überarbeiteten ZDF-Portal sollen die am meisten genutzten Einstiege aus den ZDF-Onlineangeboten sowie die besten Inhalte-Einstiege aus anderen Video-Portalen zusammengeführt werden. Dazu gehören etwa Features wie “Sendung verpasst”, “Live-TV” oder “Rubriken” sowie “Meist gesehen” oder auch “Persönliche Empfehlungen”.

Die persönlichen Empfehlungen sollen in Zukunft Schritt für Schritt ereweitert werden. Die über marktübliche Browser erreichbare, responsive Variante der ZDFmediathek soll zudem besser für Menschen mit Handicap erreichbar und somit barrierefreier sein.

Merkliste und personalisierte Empfehlungen

Mit der Funktion “Mein ZDF” soll es zudem möglich sein, sich ein personalisiertes Angebot aus den über 30.000 verfügbaren Titeln zusammenzustellen. Ebenso können Sendungen abonniert oder auf eine Merkliste gesetzt werden.

Seit dem Start der ZDFmediathek in der heute bekannten Form im Jahr 2007 hat sich die Zahl der monatlichen Besuche von ZDF.de und Mediathek nach Senderangaben von rund neun Millionen auf 45 Millionen verfünffacht. Davon erfolgen heutzutage mehr als ein Drittel der Zugriffe von Smartphones und Tablets, HbbTV-Zugriffe via Smart-TV Geräte haben daran laut ZDF-Angaben aktuell einen Anteil von sieben bis neun Prozent.